Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Sport

Am Donnerstag, den 15.Juni 2018, traf sich eine bunt gemischte Gruppe von SchülerInnen, Lehrern und Eltern des Max-Windmüller-Gymnasiums, um den Weg zur Kieler Woche anzutreten.

Dank der Segellehrer Detlef Hillers und Uwe Kinast, durften neun SeglerInnen der Segel AG an der 129sten Kieler Marinekutter Regatta der offenen Klasse teilnehmen.

Nach einer angenehmen Anreise wurden auf dem sonst so streng gesicherten Marinestützpunkt an der Kieler Förde bei gutem Wetter die Zelte aufgebaut.

Nachmittags unternahm die Gruppe einen Ausflug zum Olympiazentrum in Schilksee, wo es von Seglern aus der ganzen Welt nur so wimmelte.

Die Mannschaft war beeindruckt von der Vielzahl an Nationalitäten und dem besonderen Flair des Hochleistungssegelsports.

Der ehemalige MAX Schüler Johannes Janhsen, der seinen Bundesfreiwilligendienst am Olympiazentrum absolviert, berichtete der Gruppe von seinem sozialem Jahr und seinen Aufgaben.

Nach einer ruhigen Nacht startete am Freitagvormittag das erste Training, in dem es für die sonst Opti und 420er segelnden SchülerInnen hieß, den Kutter kennenzulernen.

Alle waren sehr gespannt und hatten unterschiedlichste Erwartungen.

Allerdings hielt sich die Begeisterung bei einigen SeglerInnen in Grenzen, da nur sehr mäßiger Wind aufkam und der Kutter recht behäbig übers Wasser segelte.

Dafür steigerte sich der Wind in den nächsten Tagen und das Kuttersegeln wurde ein voller Erfolg.

Die Mannschaft, die für die Wettfahrten aus dem Steuermann und acht SeglerInnen bestand, fand immer mehr Gefallen am gemeinsamen Segeln und hängte so manche erfahrene Mannschaft ab.

Am Samstag um 13Uhr startete die erste Wettfahrt mit 22 Kuttern; alle waren aufgeregt und hofften auf guten Wind.

Mitten in der Wettfahrt hatten die Segler mit einer Regenfront zu kämpfen; die Mannschaft meisterte pitschnass die Situation, wurde zudem noch vom Kutter des Polizeiteams Hamburg gerammt und segelte trotzdem als achtes Boot durchs Ziel.

Als Belohnung gab es ein ausgiebiges Essen und gestärkt verging der Abend in guter Stimmung.

Am Sonntagmorgen fiel das Aufstehen schon nicht mehr so leicht und die SeglerInnen gingen nach einem Frühstück um 8:30Uhr zum Wasser um ihr Boot aufzutakeln.

Der Sonntag war mit 3 Wettfahrten der Hauptsegeltag. Das Wetter war teils sonnig, teils bewölkt und ein stetiger Wind wehte.

Unsere Mannschaft belegte bei den ersten beiden Fahrten die Plätze 6 und 18 und segelte sich am Ende des Tages noch auf Platz 9.

Die Crew genoss den Rest des Tages bei einer weiteren Pizza und mehreren Partien Schwedenschach.

Montagmorgen, am letzten Regattatag, ging die Mannschaft hochmotiviert an den Start. Nun war die Gruppe gut eingespielt und jeder wusste, was er zu tun hat.

Die SchülerInnen ersegelten sich auf der ersten Wettfahrt, in der sogar ein U-Boot das Regattafeld kreuzte, einen tollen sechsten Platz.

Die letzte Wettfahrt sollte die spannendste werden. Die SeglerInnen lagen bis kurz vorm Ziel an erster Position, dicht gefolgt von zwei weiteren Kuttern. Beim Umrunden der letzten Tonne konnten diese leider noch ein Überholmanöver ausführen und die Mannschaft vom MAX landete auf dem dritten Platz.

Eine tolle Leistung für eine Mannschaft, die mit Seglern im Alter zwischen 12 und 16 Jahren die jüngsten der diesjährigen Marinekutter Regatta war.

Bei der Siegerehrung erlebten unsere Segler dann eine große Überraschung, denn sie bekamen für ihre gute Leistung nicht nur den Wanderpokal für den siebten Platz der Gesamtwertung sondern auch noch eine Auszeichnung für die erfolgreichste Schülermannschaft überreicht.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und bis zum nächsten Jahr bei der Kieler Woche 2019!

An der Regatta haben teilgenommen:

-        Barghoorn, Okka

-        Detering, Julia

-        Eilers, Eike

-        Hillers, Detlef

-        Jürrens, Wencke

-        Kinast, Uwe

-        Miege, Rouven

-        Nörder, Natascha

-        Petersen, Sean

-        Schoof, Fenja

-        Stomberg, Kevin

2018 06 20 KN Bild

Bei den Marinekutterregatten der Offenen Klasse ist das Team um Dirk Blank seiner Favoriten-Rolle gerecht geworden. Selbst der 13. Platz in der sechsten Wettfahrt konnte dem Team der Unternehmensberatung Sweco am Montag die Führungsposition nicht mehr streitig machen. So siegte das Team mit 11 Punkten in der Gesamtwertung vor der Seglervereinigung Merching (20 Punkte) und der Hochschule Stralsund (24 Punkte).

Bei der Offenen Landesmeisterschaft der ZK10er-Kutter ging es dagegen knapper zu. Dort siegte nach sechs Wettfahrten das erste Team des Schweriner Marineclubs (11 Punkte) mit dem Kutter „Zuarin“ vor der „Resi“ der Teterower Segelsport-Vereinigung (13 Punkte) und der Segelkameradschaft Waren mit der „Cutty Sark“ (14 Punkte).

 
„Insgesamt waren es richtig tolle Wettfahrten mit wirklich optimalem Wetter“, bilanzierte Wettfahrtleiter, Kapitänleutnant Bauer. Nur einmal gab es ein Malheur. Bei den Sichtbehinderungen hatte eine Kutterbesatzung versehentlich einen an der Bahn postierten Schiedsrichter mit einer  Wendeboje verwechselt und umgefahren. Ursache könnte die rote Wetterschutzkleidung des Schiedsrichters gewesen sein, die der der Wendetonne sehr ähnlich sah. "Aber es ging alles gut aus", so Bauer.

Der Preis der Kieler Nachrichten ging an die Segel AG des Max-Windmüller-Gymnasiums aus Emden. Das Team hatte unter der Leitung von Uwe Kinast und Detlef Hillers in diesem Jahr mit  Schülerinnen und Schülern erstmals an den Marinekutter-Wettbewerben teilgenommen und in der Gesamtwertung der Offenen Klasse den siebten Platz belegt.

Bei der Offenen Klasse waren in diesem Jahr 22 Mannschaften an den Start gegangen. Bei den ZK10ern waren 17 Teams nach Kiel gekommen.Ab Dienstag starten jetzt die Mannschaften Internationalen Klasse und die Offene Landesjugendmeisterschaft des Seglerverbandes Schleswig-Holstein.
 
 

2018 06 05 Matjesregatta 150 1

Hanno Hartmann vom WVE (Wassersportverein Emden) heisst der Sieger der "Matjes"-Regatta, die parallel zum "Matjesfest" auf dem Uphuser Meer absolviert wurde. Ausrichter und Veranstalter war der dort ansässige Freizeit- und Wassersportverein e. V. (WSU). Trockenes Wetter mit leichten, aber tückisch drehenden Winden um 2-3 Beaufort aus westlichen Richtungen stellten zwar keine Idealbedingungen dar, aber die sind bei den Regattaseglern und anderen Outdoor-Sportlern doch schon recht selten vorhanden. Aber es konnte gesegelt werden und so gingen 6 Einhandjollen der Klasse "Finn-Dinghy" an den Start. Gesegelt wurde auf einem klassischen olympischen Dreieckskurs, der von der erfahrenen WSU-Regattaleitung mit Petra Borkowitz und Jan Eesmann zur Zufriedenheit aller Segler ausgelegt wurde. Alle 3 geplanten Wettfahrten konnten so reibungslos absolviert werden. Und auch die Frauenquote wurde erfüllt: Die Matjes-Regatta wurde von der Neueinsteigerin in der "Europe"-Klasse, Sabine Oertel, genutzt, um das technische und taktische Regattasegeln näher kennen zu lernen. Auch sie absolvierte alle 3 Wettfahrten und konnte sich im Männerfeld sehr gut behaupten.

Die ersten beiden Wettfahrten gewann der amtierende Emder Stadtmeister in der Finn-Klasse, Hanno Hartmann (WVE), doch recht deutlich in souveräner Manier, und setzte damit den Grundstein für den Gesamtsieg. In der ersten Wettfahrt platzierten sich hinter ihm Uwe Kinast, Paul Zahn und Rainer Claassen (alles WSU), in der zweiten Wettfahrt ersegelte sich Zahn den zweiten Platz vor Claassen und Kinast. Die dritte Wettfahrt wurde dann doch noch etwas spannend, denn Hartmann leistete sich einen Frühstart, musste somit die Startlinie noch einmal passieren und fiel dadurch zurück bis zunächst auf den letzten Platz. Aber er setzte zu einer tollen Aufholjagd an, überholte Boot für Boot und konnte letztlich als zweiter die Ziellinie überqueren. Nur Uwe Kinast konnte er nicht mehr einholen, der dann so auch Sieger des dritten Rennens vor Hartmann, Zahn und Claassen wurde. Gesamtsieger wurde aber letzlich verdient Hanno Hartmann (WVE), der Ende September auf dem Uphuser Meer seinen Emder Stadtmeistertitel verteidigen möchte, denn dieses Saisonhighlight wird in diesem Jahr auch vom WSU ausgerichtet.

Den Abschluss der Regatta bildete die Siegerehrung auf dem WSU-Vereinsgelände, auf der neben den ersegelten Preisen auch natürlich Matjes gereicht wurden. Auf diesem Vereinsgelände am Ostufer wird am Samstag, 09.06.2018, kräftig gefeiert, denn der WSU begeht in diesem Jahr sein 50-jähriges Vereinsjubiläum.

Bilder

Am Uphuser Meer nutzten 30 Grundschüler die Gelegenheit zum „Schnupper-Segeln“. Eingeladen wurden die Grundschüler der dritten und vierten Klassen aller Emder Grundschulen und der Grundschule Hinte. Das Max-Windmüller-Gymnasium und der Freizeit- und Wassersportverein kooperieren schon seit vielen Jahren. Immer mittwochs wird Segel-Training für Schüler und Vereinskinder und Jugendliche angeboten. Auf Initiative von Max-Lehrer und Segeltrainer Detlef Hillers kam es zu der Einladung der Grundschüler und die Resonanz war groß. Mit viel Vorfreude und großen Erwartungen kamen die Kinder in Begleitung der Eltern zum Vereinsgelände des WSU. Hier wurden Sie von Detlef Hillers, Anna Post, Petra Borkowitz und Uwe Kinast sowie den zahlreichen jungen Seglern aus den Trainingsgruppen in Empfang genommen. Bei herrlichem Sommerwetter bekamen die sehr interessierten und aufmerksamen Grundschüler einen ersten Einblick in den Segelsport. Auf dem Segelsimulator konnten erste Segelmanöver gesegelt werden. Auf dem Wasser ging es zunächst noch ohne Segel um Gleichgewicht, Geschicklichkeit und Teamgeist. Im Schlepp hinter dem Motorboot konnten erste Erfahrungen mit dem Steuern eines Dingis gesammelt werden und zum Schluss ging es in Begleitung eines jungen Seglers aus der Trainingsgruppe unter Segeln aufs Wasser.

Nach einem dreistündigen Programm gab es ausnahmslos zufriedene Gesichter und eine Aussage von einem Gastsegler, die alles zusammenfasst: „Segeln ist toll, ich möchte das auch mal so gut können wie die Älteren“.

Gelegenheit zum Segeln haben Kinder und Jugendliche in der Schulzeit immer mittwochs von 15.00 – 16.30 Uhr und von 16.30-18.00 Uhr am Uphuser Meer, in den Ferien im Rahmen der Segelwoche am Kleinen Meer (Hieve) und im Rahmen der Aktion Ferienpass am Großen Meer.

 

 

 

 

2018 02 20 Kinder Jugend

    Segler zogen auf der Revierversammlung erste positive Bilanz

Vor einem Jahr wurde die Kooperation zwischen sieben ostfriesischen Segelvereinen beschlossen, jetzt berichteten die Vereinsvertreter über ihre Erfahrungen und zogen eine erste, positive Bilanz. Ziel der Kooperation ist es, allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihrer Vereinszugehörigkeit, ein kontinuierliches Segelausbildungsangebot zu bieten. Von dem Kooperationsangebot haben Kinder und Jugendliche aus fünf Vereinen Gebrauch gemacht. So kamen in der vergangenen Saison erstmals auch junge Segler und Seglerinnen vom Emder Segelverein, vom Wassersportverein Emden, vom WSV – Hieve und vom Segelverein Großes Meer zum wöchentlichen Training ans Uphuser Meer. Hier wurden sie außerhalb der Ferien immer mittwochs von den Vereinstrainern des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer, Detlef Hillers, Uwe Kinast, Petra Borkowitz und Jan Eesmann trainiert. In den Ferien konnten alle Jugendlichen der Kooperationsvereine an Trainingsmaßnahmen am Kleinen Meer und Großen Meer teilnehmen. Hier wurden u. a. Trainingseinheiten vom Regionalverband Weser-Ems und die Segelwoche für Einsteiger und Fortgeschrittene durchgeführt. Von Deltlef Hillers und Siebo Willms bekamen die jungen Segler eine qualifizierte Segelausbildung. Besonders attraktiv fanden die Jugendlichen die vier Teenys, die der Regionalverband Segeln Weser – Ems am Kleinen Meer stationierte und den Vereinen im letzten und diesen Jahr zur Verfügung stellt. Dies ist insbesondere Siebo Willms, dem Verbandstrainer und Jugendwart des Regionalverbands zu verdanken. Erstmals soll in diesem Jahr am 18. /19. Aug. neben den Trainings am Kleinen Meer über Pfingsten und in Greetsiel am 07./08. Juli auch ein Breitensporttraining auf Verbandsebene am Uphuser Meer stattfinden.

Für motivierte und engagierte Nachwuchssegler von den ostfriesischen Binnenmeeren beginnt die Saison 2018 in der K-Woche vor Ostern am Gardasee mit einem Training, geleitet von Siebo Willms.

Alle Vereinsvertreter waren sich auf der Revierversammlung einig, dass durch die Kooperation eine Dynamik in Gang gekommen ist, die erfreulich ist und weiter ausgebaut werden muss. Sind es zur Zeit die jüngeren Segler, die motiviert werden konnten, so machen sich die Verantwortlichen schon jetzt Gedanken über die Zukunft. Da wird es auch darum gehen, die älter werdenden Nachwuchssegler zu halten. Hier sind dann die Kooperationsvereine auch finanziell gefordert, wenn es darum geht, geeignete Jugendboote anzuschaffen. Es muss rechtzeitig ein Förderprogramm mit allen beteiligten Gremien ausgearbeitet werden.

Die wöchentlichen Trainingseinheiten am Uphuser Meer beginnen nach Ostern. Gerne sind auch segelinteressierte Kinder und Jugendliche gesehen, die in der Vergangenheit noch nicht dabei waren. Anfragen und Auskünfte: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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