Freizeit- und Wassersportverein 
Uphuser Meer e.V.

Sport

2017 10 12 Aalregatta 150

9 Finn-Dinghys und 3 Laser, teilweise mit Ranglistenseglern besetzt, meldeten zur diesjährigen "Aalregatta" des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer e. V. (WSU), die nunmehr bereits zum 24. Male ausgerichtet wurde. Dieses Segelevent gilt traditionell als Saisonabschluss der hiesigen Einhandsegler, die diese Regatta aber auch zur Pflege der Geselligkeit unter den Seglern nutzen. Geplant waren 5 Wettfahrten an 2 Regattatagen, wobei die letzte Wettfahrt doppelt gewertet wird und nicht als sog. "Streicher" genutzt werden kann - eine besondere "Schikane" der "Aalregatta", denn so können in nur einem Rennen alle bis dahin ersegelten Ergebnisse durcheinander geworfen werden.

Am ersten Regattatag waren die äusseren Bedingungen wegen des ständigen Nieselregens zwar nicht so ganz optimal, aber immerhin war der aus südlichen Richtungen wehende Wind um 3-4 Beaufort segelbar. Die Wettfahrtsleitung, bestehend aus Petra Borkowitz, Sportwartin des WSU, und Jan Eesmann (WSU), legte für die ersten beiden Wettfahrten einen klassischen olympischen Dreieckskurs aus, dann aber drehte der Wind etwas, so dass dann auf einem für die Segler attraktiveren Up-and-Down-Kurs gesegelt werden konnte. Ansonsten gab es keinerlei Kursprobleme oder Diskussionen, die bewährte Wettfahrtsleitung Borkowitz/Eesmann managte alle Rennen in souveräner Manier. Sportlich waren alle Wettfahrten geprägt von ständigen Führungswechseln und spannenden Positionskämpfen, es wurde an beiden Tagen ein anspruchsvoller Segelsport auf dem Uphuser Meer geboten.

Das erste Rennen gewann bei den Finns Vorjahressieger Friedrich Müller (WVE) vor Uwe Kinast (WSU) und Gerd-Uwe Hillers (WVE). Hillers gewann dann die zweite Wettfahrt vor Müller, Frank Dinnebier (WSU) und Kinast. Den dritten Lauf gewann

schliesslich Kinast vor Dinnebier, Müller und Hillers. Somit waren diese 4 Segler punktmässig nah beieinander, die Entscheidung musste am Sonntag fallen. Anders verlief der Rennverlauf der Laser, denn hier gab es in den ersten 3 Wettfahrten den gleichen Einlauf: Ralf Hambach (WVE) vor Rudi Freund (WVE) und Walter Freund (SCGM), somit hatte der amtierende Laser-Stadtmeister Hambach schon für eine gewisse Vorentscheidung gesorgt. Zum Abschluss des ersten Regattatages trafen sich dann die Aktiven mit einigen Gästen zu einem zünftigen Räucheraalessen im Vereinsschuppen des WSU, dieses gesellige Zusammentreffen gab übrigens der Ragatta vor 24 Jahren ihren Namen.

Am zweiten Wettfahrtstag fanden die Segler fast die gleichen äusseren Bedingungen vor, Wind um 3-4 Beaufort und Wasser - von unten und von oben. Bei den Finns ging es in den beiden letzten Rennen sehr spannend zu. Das vierte Rennen gewann Hillers vor Dinnebier, Jürgen Storz (WVE) und Kinast. Spannung und spektakulären Segelsport gab es dann in der abschliessenden fünften und letzten Wettfahrt, die ja aalregattamässig doppelt gewertet wird. Es wurde verbissen um die vorderen Plätze gekämpft, nach drei Runden entwickelte sich dann ein packender Zweikampf um den Sieg zwischen Hillers und Dinnebier, den letztlich Hillers mit einer halben Bootslänge für sich entscheiden konnte. Gesamtsieger wurde somit Hillers vor Dinnebier, Kinast und Müller. In der Laser-Klasse liess Ralf Hambach nichts mehr anbrennen und gewann auch die letzten beiden Wettfahrten und wurde somit Gesamtsieger mit einer Idealnote vor Rudi und Walter Freund.

Bei der Siegerehrung auf dem WSU-Vereinsgelände bedankte sich die Sportwartin Petra Borkowitz bei allen Teilnehmern für den gebotenen tollen Segelsport und bei allen Helfern für ihren Einsatz an Land um auf dem Wasser, um diese Regatta wieder so reibungslos durchführen zu können. Das Augenmerk liegt jetzt auf das kommende Jahr, denn hier findet nicht nur die "25. Aalregatta" statt, sondern der Freizeit- und Wassersportverein Uphuser Meer e.V. feiert dann auch sein 50. Vereinsjubiläum.

Gesamtergebnis:

Finn-Dinghy: 1. Gerd-Uwe Hillers, WVE (3, 1, 4, 1, 1 - 7 Pkt.); 2. Frank Dinnbier, WSU (5, 3, 2, 2, 2 - 11 Pkt.); 3. Uwe Kinast, WSU (2, 4, 1, 4, 3 - 13 Pkt.); 4. Friedrich Müller, WVE (1, 2, 3, 6, 4 - 14 Pkt.); 5. Rainer Claassen, WSU (4, 5, 5, 7, 6 - 26 Pkt.); 6. Helmut Lömker, ESV (7, 7, 6, 5, 5 - 28 Pkt.); 7. Jürgen Storz, WVE (6, 8, 7, 3, 7 - 30 Pkt.); 8. Paul Zahn, WSU (8, 8, 8, DNS, DNS - 42 Pkt.); 9. Revert Wemhörner, WSU (9, 9, 9, 8, 8 - 42 Pkt.).

Laser: 1. Ralf Hambach, WVE (1, 1, 1, 1, 1 - 5 Pkt.), 2. Rudi Freund, WVE (2, 2, 2, 2, 2 - 10 Pkt.), 3. Walter Freund, SCGM (3, 3, 3, 3, 3 - 15 Pkt.)

Bilder

Am 21./22. Oktober 2017 findet auf dem Uphuser Meer die schon traditionelle "Aalregatta" statt, die vom ansässigen Freizeit- und Wassersportverein e. V. ausgerichtet wird. Ausgeschrieben ist diese Regatta nur für Einhandjollen der Klassen "Finn-Dinghy" und "Laser", Anmeldeschluss ist Sonntag, der 15.10.2017. Die "Aalregatta" wird bereits zum 24. Mal ausgerichtet und gilt als Saisonabschluss für die ostfriesischen Einhand-Segler. Es sind hier wieder 5 Wettfahrten geplant, wobei die letzte Wettfahrt doppelt gewertet wird und nicht als "Streicher" genutzt werden darf. Eine besondere sportliche Schikane der "Aalregatta", denn so können die bisher ersegelten Platzierungen quasi wieder auf den Kopf gestellt werden.
Neben den sportlichen Aktivitäten auf dem Wasser kommt allerdings auch die Geselligkeit an Land nicht zu kurz, denn die wird bei den Einhandseglern besonders gern gepflegt. So findet am Samstag Abend im Vereinshaus des WSU ein zünftiges Räucheraalessen statt, dass der Regatta auch seinen Namen gab. Titelverteidiger sind Friedrich Müller (WVE Emden) in der Finn-Klasse und Bernd Rasenack (ZSK Bad Zwischenahn) in der Laser-Klasse. Der erste Startschuss ist für Samstag 11 Uhr angesetzt (Steuermannbesprechung 1 Stunde vorher), die weiteren Starts nach Ansage durch die Wettfahrtsleitung, die wieder in den Händen der WSU-Sportwartin Petra Borkowitz liegt.
Wer noch mitsegeln möchte, kann sich noch bis zum 15.10.2017 anmelden.

Ausschreibung

 

 

In zwei Bootklassen, den Optimisten und den 420ern, gingen die Jugendlichen an den Start der
dritten und letzten Regatta um den Drei-Meere-Cup. Zuvor galt es in dieser Saison je eine Regatta
am Kleinen Meer (Hieve) und am Großen Meer mitzusegeln. Nur wer alle drei Regatten mitsegelt,
kann den Drei-Meere-Cup gewinnen. Die Wertungen aus allen drei Regatten werden zur Ermittlung
der Platzierungen herangezogen. Da die Regatta am Uphuser Meer die letzte in dieser Serie ist, war
die Spannung bei den Zuschauern und Anspannung bei den Seglern besonders groß. Die
Wettfahrtleiter Petra Borkowitz und Jan Eesmann hatten einen Dreieckskurs ausgelegt und
managten alle Wettfahrten in souveräner Art. Unterstützung bekamen sie von Laura Eckert. Bei
mäßigem Wind aus Ost waren gute Segelbedingungen auf dem Uphuser Meer gegeben. Den
Zuschauern wurde von den jungen Aktiven bemerkenswerter Segelsport geboten. Alle
Regattateilnehmer sind schon mehrere Jahre dabei, viele von ihnen gehören der Segel-AG des Max-
Windmüller-Gymnasiums an. Auch wenn einige Segler ihre allererste Regatta segelten, so sah man
auf dem Wasser überwiegend saubere Manöver, spannende Duelle, gute Taktik und absolut faire
Rennen. In der Optimisten-Klasse lagen die ersten drei Seglerinnen nur jeweils einen Punkt
auseinander . Noch spannender war es in der 420er Klasse. Hier waren die erste und die zweite
Mannschaft am Ende sogar punktgleich. Bei Punktgleichheit mit identischen Platzierungen zählt
letztendlich das Ergebnis der letzten Wettfahrt. Da eine 420er-Mannschaft unvollständig erschien,
sprang Uwe Kinast als Vorschoter und Segellehrer ein, denn für Hanna Doyle, Austauschschülerin aus
Kalifornien und Mitglied der Max-Segel-AG, war es nicht nur die erste Regatta, sondern auch die
ersten Erfahrungen als Steuerfrau überhaupt.
Während die Jugendlichen zahlreich am Start erschienen waren, segelten nur vier Finn-Segler um den
Rohkolben-CUP. Auch hier gab es spannende Positionskämpfe und hartes aber faires Segeln. Zum
Saisonabschluss werden sich die Finn- und Laser-Segler am 21./22.10.2017 zur traditionellen
Aalregatta am Uphuser Meer einfinden.
Die Ergebnisse:
Optimisten: 1. Platz und Siegerin des Drei-Meere-Cups: Anna Hillers (1.; 2.)
2.: Okka Barghoorn (3.;1.); 3.: Fenja Schoof (2.; 3.); 4.: Lara Jelden (5.; 4.);
5.: Sean Petersen (4.; 5.)

420er-Jollen: 1.: Ole Jakobs, Lasse Nolthagen (2.; 1.); 2.: Rouven Miege, Eike Eilers
3.: Hanna Doyle, Uwe Kinast (3.; 3.)

Finn-Dindhy: 1.: Uwe Kinast (1.;1.;1.); 2.: Rainer Claassen (3.; 2.; 2.); 3.: Paul Zahn (2.; 3.;3.)
4.: Werner Bockstiegel (4.; 4.; 4.)

Bilder in der Galerie

 

7 Einhand-Jollen der Klasse "Finn-Dinghy", allesamt besetzt mit Seglern des WSU, meldeten zur diesjährigen Pfingst-Regatta des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer e. V. (WSU). Am ersten Wettfahrtstag herrschte wunderschönes Sommerwetter, aber leider fehlte der Wind, ein unbedingt notwendiges Element für den Segelsport. Die Wettfahrtleitung, bestehend aus Petra Borkowitz (Sportwartin des WSU) und Jan Eesmann (YC Aurich), war so gezwungen, den Start zu verschieben. Doch nach ca. 30 Minuten änderte der Wind seine Richtung etwas und frischte auch auf. Die Regattaleitung legte zügig einen Up-and-Down-Kurs aus und es konnte bei ca. 1 Bf. Windstärke zumindest eine Wettfahrt absolviert werden. So ein Leichtwindrennen verlangt von den Aktiven volle Konzentration, denn jeder kleiner seglerischer Fehler wird bestraft, kostet einige Meter und ist kaum wieder einholbar. Trotz der Flaute wurde aber spannender Segelsport geboten. Sieger dieses ersten Rennens wurde Uwe Kinast vor Rainer Claassen, Holger Müller und Paul Zahn. Da der Wind nun gänzlich einschlief, mussten die letzten beiden Wettfahrten am nächsten Tag ausgetragen werden.

Am zweiten Renntag herrschten optimale Segelbedingungen: Viel Sonne und zwar drehender aber beständiger Wind um 3-4 Beaufort aus westlichen Richtungen. Den zahlreichen Zuschauern am Ufer und in Booten auf dem Uphuser Meer wurde toller Segelsport geboten. In beiden Rennen entwickelte sich ab Start ein spannender Zweikampf zwischen Uwe Kinast und Holger Müller. In der zweiten Wettfahrt konnte Müller seine ständige Führung bis ins Ziel behaupten, sein Vorsprung betrug allerdings nur wenige Zentimeter. Dritter wurde hier Zahn vor Claassen. Auch in der dritten und letzten Wettfahrt hielt Müller lange die Spitzenposition, wurde jedoch kurz vor dem Zieleinlauf noch von Kinast abgefangen, der sich dadurch den Gesamtsieg sicherte. Dritter im letzten Rennen wurde Claassen vor Werner Bockstiegel. Direkt nach der letzten Wettfahrt wurde auf dem Vereinsgelände die Siegerehrung abgehalten.

Gesamtergebnis: 1. Uwe Kinast (4 Pkt., 1-2-1), 2. Holger Müller (6 Pkt., 3-1-2), 3. Rainer Claassen (9 Pkt., 2-4-3), 4. Paul Zahn (13 Pkt., 4-3-6), 5. Peter Bakker (16 Pkt., 5-6-5), 6. Werner Bockstiegel (18 Pkt., 7-7-4), 7. Revert Wemhörner (18 Pkt., 6-5-7).

Die nächste WSU-Regatta auf dem Uphuser Meer findet am 01./02.07.2017 statt, hier geht es dann um den "Matjes"-Cup. Einige WSU-Segler nehmen am kommenden Wochenende (10./11.06.2017) an der Finn-Stadtmeisterschaft teil, die am Kleinen Meer (Hieve) ausgetragen wird.

Bilder

Die jungen Seglerinnen und Segler am Uphuser Meer freuen sich über eine neue Optimisten-Segeljolle. Das neuste Vereins-Segelboot des Freizeit- und Wassersportvereins Uphuser Meer e. V. erhielt den Namen „Freundschaft“.

Freundschaft, so hieß das ehemalige Fahrgastschiff, das im Winter im Emder Ratsdelft lag und im Sommer das Zentrum der Segelschule von Jürgen de Buhr auf Norderney bildete.  Nachdem Jürgen de Buhr seine Segelschule auf Norderney abgegeben und seine „Freundschaft“, die vor der Wende „Deutsch-Sowjetische-Freundschaft“ hieß, verkauft hatte, lag noch ein Optimist aus ehemaligen Segelschulbeständen in den Winterlagerhallen des Emder Yachtclubs herum. Uwe Kinast zeigte sich interessiert und Jürgen de Buhr schenkte dem Wassersportverein am Uphuser Meer den Optimisten im letzten Jahr. Nachdem Kinast das Boot in etlichen Stunden aufgearbeitet hat, erfreut es jetzt wieder den Seglernachwuchs. Den Optimisten in Erinnerung an die alte „Freundschaft“ so zu nennen, dem stimmte Jürgen de Buhr schnell und gerne zu.

Am Uphuser Meer werden jede Woche mittwochs junge Seglerinnen und Segler von vier lizenzierten Segeltrainern ausgebildet. Zum Segeltraining treffen sich Vereinsjugendliche des WSU, Segel-AG-Teilnehmer des Max Windmüller Gymnasiums und junge Seglerinnen und Segler der Kooperationsvereine. Zum neu gegründeten Kooperationsverbund gehören folgende Vereine: ESV, WVE, WSU, WSV-Hieve, SVN, SC-Großes Meer, EYC.

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